Freitag, 2. April 2010

Sich der Sonne zuwenden

Alte Kulturen wussten zweifelsohne um die Bedeutung von Sonnenlicht.

Dies ist ein Erklärungsansatz für die weit verbeiteten Sonnenkulte vieler Völker:

Dabei kam dem Sonnenlicht eine segnende Funktion zu, die eine religiös-mythische Rolle überschreitet und dem eine durchaus praktische Wirkung zugeschrieben werden kann.

Auf einer symbolischen Ebene verbindet der Mensch seit Urzeiten die Sonne mit Attributen wie Gesundheit, Liebe, Kraft und nicht zuletzt Leben.

Da Licht im allgemeinen und Sonnenlicht im Speziellen so fundamental ist für die Entstehung und Erhaltung von Leben, vergessen wir oft, dass gesundheitliche Folgen durch zuwenig oder zuviel Sonneneinstrahlung enstehen können.

Das Gesundheitswesen hat jedoch in den letzten 20 Jahren diesen beiden Umständen Rechnung getragen. Auf der einen Seite die Entwicklung von hochwirksamen Sonnenschutzprodukten auf der andern die sogenannte Heliotherapie; diese geniesst mittlerweile selbst in schulmedizinischen Kreisen eine gewisse Akzeptanz.

Obwohl diese Behandlungsform ein relativ neues Feld ist, gehen ihre Ursprünge auf die eingangs erwähnten alten Kulturen zurück.

Diese wussten um die essentielle Rolle der Sonne bezüglich Gesundheit und Wohlbefinden: Von den Sumerern mit ihrem Sonnengott Utu über die Babylonier, die Schamasch verehrten bis zu Helios, der in der griechischen Mythologie in einem Feuerwagen über den Horizont zog.

In diesen Zeiten bestand „Wellness“ in einem einfachen, hygienischen Lebensstil kombiniert mit dem täglichen Zuwenden zur Sonne.

1903 unternahm Dr. Rollier aus der Schweiz den ersten systematischen Versuch die Wirkung des Sonnenlichts auf den Menschen zu untersuchen indem er dieses zur Behandlung von verschiedenen Tuberkulosenarten nutzte.

Die wohltuende Wirkung erklärt sich vor allem in der Kombination mit frischer Luft, wenn man sich der Sonne aussetzt (für eine kurze Zeit wohlgemerkt !): einerseits stärkt dies die Haut, verbessert die Blutzirkulation und wirkt sich ebenfalls positiv auf die Muskulatur und verschiedene Organe aus. Zudem hilft Sonnenlicht Cholesterin in das lebenswichtige Vitamin D umzuwandeln.

Beispiel für die Entwicklung einer effizienten Technik zur Nutzung von frischer Luft und Sonnenlicht stellt der sogenannte „Sonnengruss“ in den verschiedenen Yogarichtungen dar.

Das sich der Sonne Zuwenden aktiviert ebenfalls die Zirbeldüse, welche für die Melatoninproduktion verantwortlich ist. Melatonin soll angeblich das Altern eindämmen, gegen Krebs, Schlaganfälle und Herzinfarkte vorbeugen und die sogenannten freien Radikale abfangen.

Alles gute Gründe um sich so oft wie möglich der Sonne zuzuwenden, wohlgemerkt mit geschlossenen Augen und nur solange wie es sich angenehm anfühlt.

Eine andere Möglichkeit, die gerade für Langschläfer etwas Überwindung kostet, ist das Miterleben und Beobachten des Sonnenaufgangs.

Nebst der oben beschriebenen Wirkung kann man sich so optimal auf den bevorstehenden Tag einstimmen. Z.B. in Kombination mit der Meridian - Klopftechnik (EFT)…...

Happy sun facing !

Weiter Infos zu INTERNALWORK: http://www.internalwork.ch

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